Metrocab – der schnelle Weg zum Taxischein

Wenn Sie es wirklich ernst meinen…

…kommen Sie in unsere Taxischule. Ein Bestehen der Ortskundeprüfung ohne kompetente Anleitung ist so gut wie unmöglich. Sie können jederzeit, noch vor allen amtlichen Terminen, mit der Schulung beginnen.
Die Ortskundeprüfung wird ab November 2014 bei den Technischen Prüfstellen von DEKRA und TÜV durchgeführt.
Möglichst zeitnah sollte der Antrag auf „Erteilung der Fahrerlaubnis zur Fahrgastbeförderung“ beim Bürgeramt gestellt werden.

Alle Unterlagen (auch die Bescheinigungen über die ärztliche Untersuchung und ein ausreichendes Sehvermögen) müssen bereits im Rahmen des Antragsverfahrens eingereicht werden. Das Führungszeugnis wird vom Bürgeramt eingeholt.

Wenn alle erforderlichen Nachweise vorliegen und in Ordnung sind, wird eine „Prüfungszulassung“ für die Ortskundeprüfung übersandt.

Erst dann kann die Ortskundeprüfung bei der zugewiesenen Prüfstelle abgelegt werden (TÜV oder Dekra, eine freie Prüfstellenwahl ist nicht möglich).

Neu ist außerdem, dass die Frist für das Bestehen der gesamten Ortskundeprüfung nur noch 1 Jahr ab Antragstellung beträgt.

Die Voraussetzungen für den Taxischein (P-Schein)

Der Taxischein, auch Personenbeförderungsschein oder kurz P-Schein genannt, ist ein Zusatzführerschein zum Euro-Führerschein der Klasse B. Zur Antragstellung sollte der Bewerber folgende Voraussetzungen erfüllen.

1. Mindestalter: 21 Jahre
2. Meldeadresse in Berlin (oder Antragstellung am offiziellen Wohnsitz)
3. Führerschein Klasse B durchgehend für mindestens 2 Jahre
4. Weniger als 3 Einträge und weniger als 3 Punkte im Flensburger Zentralregister für Verkehrssünder.
5. Ein „sauberes“ Führungszeugnis.
6. Allgemein guter Gesundheitszustand, insbesondere was Sehfähigkeit und Kreislauf angeht. Ein Erwerb des P-Scheins ist jedoch auch mit bestimmten gesundheitlichen Einschränkungen möglich.

Vorgehensweise und Kosten des P-Scheins

  1. Termin beim Bürgeramt beantragen. Per Internet (öfter reingucken) oder über Telefonnummer 115. Antrag auf Taxischein (FzF) und Führungszeugnis. Kosten 42,60 Euro + 13 Euro Führungszeugnis.
  2. Termin beim Verkehrsmediziner einholen. Der Termin muss früher als der beim Bürgeramt sein, da das ärztliche Zeugnis dort bereits abgegeben werden muss. Das ärztliche Zeugnis ist ein Jahr gültig. Kosten ca. 110 – 130 Euro. Diese Gebühr fällt in der Höhe einmalig an und beinhaltet: 1. arbeitsmedizinische Untersuchung, 2. medizinisch-psychologischer Funktionstest, 3. augenmedizinisches Gutachten. Wir nennen Ihnen gerne zugelassene Ärzte.
  3. 5 Wochen nach Einreichung des Antrags: Das Labo schreibt Sie an und bestätigt ihre Prüfungszulassung. Sie sind bei TÜV oder Dekra gemeldet und dürfen dort gegen 62 Euro die „schriftliche“ Prüfung ablegen, wann immer Sie wollen (natürlich innerhalb der Öffnungszeiten).
  4. Nach bestandener „schriftlichen“ Prüfung (machen Sie mit der entsprechenden Stelle (TÜV oder Dekra) einen Termin für die mündliche Prüfung. Die Prüfungsgebühr ist mit den 62 Euro aus der „schriftlichen“ Prüfung schon bezahlt.

Metrocab bildet kostenlos aus, allerdings nur für den eigenen Betrieb. Wer mit Metrocab einen Ausbildungsvertrag abschließt und sich verpflichtet, im Anschluss an die erfolgreich bestandene Ortskundeprüfung für mindestens zwei Jahre für Metrocab als Taxifahrer/in tätig zu sein, bezahlt lediglich eine „Schutzgebühr“ in Höhe von 75 Euro für Lernmappe, Karten- und Lernmaterialien.

Auf Wunsch bilden wir auch ohne einen entsprechenden Ausbildungsvertrag aus. In diesem Fall berechnen wir 200 Euro/Monat für die Unterstützung während der Vorbereitung auf die Ortskundeprüfung. Lernmappe, Karten- und Lernmaterialien kosten ebenfalls einmalig 75 Euro.

Nach der bestandenen Prüfung beginnt das Arbeitsverhältnis mit Metrocab. Um am Taxifunkverkehr teilnehmen zu können, müssen Sie einen modularen Kurs beim Würfelfunk absolvieren. Kosten aktuell 40 Euro, Anmeldung über Internet.

Der Lehrplan bis zur Ortskundeprüfung

Ziel des Basiskurses ist, einen Überblick über die Stadt zu bekommen. Wir fahren (auf der Karte) von den alten Dorfkernen in das heutige Doppelzentrum Berlins. Wöchentlich lernen Sie 20 – 30 Zielfahrten und ca. 40 – 60 Objekte. Schwerpunkte sind die Objektan- und -abfahrten, Streckenführungen und Straßenbegrenzungen. Am Ende des 14-wöchigen Basiskurses sind alle prüfungsrelevanten Objekte und Streckenführungen eingehend besprochen worden. Zudem können Sie sämtliche relevanten Ortsteile gedanklich im Stadtplan einordnen.

Im Prüfungsvorbereitungskurs bekommen Sie den letzten Feinschliff. Prüfungssimulationen des Teil 1(schrifliche Prüfung), aktuelle Prüfungszielfahrten und Tipps für die Prüfung machen Sie fit für den großen Auftritt vor der Prüfungskommission.

Zusätzliche Bestandteile der Ausbildung sind:

Rechte und Pflichten, Dienstleistung, Fahrzeugtechnik, Taxi (Funk, Taxameter, Praxistipps) und Fahrten mit einem Fahrlehrer.

Die Ausbildungsunterlagen

Unsere Ausbildungsunterlagen sind aktuell und anschaulich. Unseren hohen Qualitätsanspruch sichern wir durch den ständigen Austausch und die enge Zusammenarbeit mit mehreren Taxischulen im BTV und im Arbeitskreis Taxi in Berlin e. V.

Wir arbeiten mit dem Spezialatlas von Axel Rühle.

Eine Garantie für das Bestehen der Prüfung können wir jedoch nicht abgeben.

Unsere Ausbildungsunterlagen sind nicht für ein reines Selbststudium konzipiert. Sie bedürfen der Erläuterung und Vertiefung im Unterricht. Eine ernsthafte häusliche Vorbereitung auf den Unterricht ist unverzichtbar.

Die Ortskundeprüfung im Detail

Wir raten, eine Prüfung nur nach regelmäßigem Besuch unserer Schule und nach persönlicher Absprache mit unseren Lehrern zu vereinbaren.

Die Ortskundeprüfung ist eine rein theoretische, man muss also nicht mit dem Taxi fahren, sondern nur Fragen beantworten.

Im Teil 1 der Prüfung (oder schriftliche Prüfung) müssen von 50 Fragen, die sich auf Bezirke, Ortsteile, Straßen, Plätze und Objekte beziehen, mindestens 45 richtig beantwortet werden. Die Teil 1 der Prüfung kann (nach erteilter „Prüfungszulassung) ohne Anmeldung bei TÜV oder Dekra abgelegt werden. Die Prüfung besteht aus 50 Multiple-Choice-Fragen, die ohne Zeitlimit am Computer beantwortet werden müssen. Zu den Fragen werden 5 Antwortmöglichkeiten vorgegeben, von denen 1 – 5 richtig sein können.

Beispiel:
Frage: Welche Begrenzungen gehören NICHT zur Levetzowstraße? Klicken Sie alle Antworten an, die KEINE Begrenzung der Levetzowstraße sind.
Antworten:

Lessingstraße,

Gotzkowskystraße,

Altonaer Straße,

Bachstraße,

Alt-Moabit.

Lösung: Lessingstraße, Bachstraße und Alt-Moabit.

Erst nach dem Bestehen des Teil 1 der Prüfung kann der Prüfling einen Termin für die mündliche Prüfung vereinbaren. In der mündlichen Prüfung müssen von 3 Fragen 2 zur Zufriedenheit der Prüfungskommission gelöst werden. In der Regel wird bei allen 3 Fragen die kürzeste Verbindung zwischen jeweils 2 Objekten abgefragt. Der Prüfling muss den kürzesten Weg unter Nennung aller befahrenen Straßen aufsagen.

Beispiel:
Fahren Sie vom Estrel Hotel Berlin und Convention Center zum Best Western Plus Hotel Steglitz International
Antwort: Zufahrt – links Ziegrastraße – rechts Sonnenallee – links Saalestraße – links Karl-Marx-Straße – rechts Silbersteinstraße – links Hertastraße – gerade Mariendorfer Weg – gerade Gottlieb-Dunkel-Straße – rechts Teilestraße – gerade Ordensmeisterstraße – gerade Friedrich-Karl-Straße – Attilaplatz – rechts Arnulfstraße – gerade Prellerweg – gerade Bergstraße – gerade Kieler Straße – links Düppelstraße .- rechts Albrechtstraße mit Hermann-Ehlers-Platz – vor der Schloßstraße wenden.
Die Wiederholung der ganzen Prüfung oder des mündlichen Prüfungsteils ist – gegen Entrichtung der (ganzen) Prüfungsgebühr – mehrmals möglich.